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PaartherapieDas zufriedenstellende private Zusammenleben zweier Menschen scheint zunehmend schwieriger zu werden. Immer mehr Paare sind immer kürzere Zeit zusammen, immer mehr scheinen Streit, Gewalttätigkeit und Unzufriedenheit zu eskalieren. Aber es scheint nur so. Wenn Sie sich auf einen kleinen Ausflug in die Geschichte machen werden Sie feststellen, dass sich lediglich die Bedingungen und die Vorstellungen von Ehe und Glück geändert haben. Wir sind nicht streitsüchtiger oder gewalttätiger als unsere Vorfahren. Wir haben aber ganz andere Vorstellungen davon, wie unser Leben sein soll und was wir zumindest im Privatleben nicht (mehr) ertragen wollen. Unsere heutigen Vorstellungen von privatem Glück und gutem zusammen leben verwirklichen sich aber nicht von alleine. Die passenden Verhaltensweisen haben wir (oft) weder als Kinder gelernt noch sind sie uns nennenswert vorgelebt worden. Wir haben uns Theorien dazu erarbeitet und Ideale entwickelt. Aber weder die Theorien noch die Ideale reichen fürs Alltägliche dann aus. Da kommen uns doch immer wieder unsere eigenen Unzulänglichkeiten dazwischen. Sie sollten sich davon nicht so schnell ins Bockshorn jagen lassen. Viele Schwierigkeiten in einer Liebesbeziehung entstehen aus Unwissen, mangelndem Verständnis und wirklich grottenschlechter Kommunikation. Ist da ein gewisses Maß überschritten, sammeln sich die Verletztheiten an, es kommen beiderseitig Ängste dazu, dann Rachegelüste und es entsteht eine Gemengelage, in der die Suppe nicht nur kocht, sondern auch noch Schlangen drinnen brodeln. Dann wird es höchste Zeit wieder miteinander statt gegeneinander zu reden und zu handeln. Weil das aber Ruhe , Sicherheit und Gelassenheit erfordert ist sehr, sehr hilfreich wenn Ihnen jemand von außen beim gegenseitigen Zuhören und Aussprechen , beim Erklären und Nachforschen hilft. Und der Ihnen dabei gleich noch zeigt, wie Sie solche Eskalationen von vorne herein vermeiden können und Sie sich stattdessen fruchtbar streiten und aneinander freuen können. Unsere Liebesbeziehungen, die uns doch so viel wert sind und die wir so sehr brauchen, behandeln wir oft erstaunlich lieblos. Und hier für externe Hilfe etwas Geld auszugeben ist sicher sinnvoller als so manche Ersatzhandlung, wie zum Beispiel die Frustkäuferin oder den workaholic zu geben .
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